Kartoffel-Gemüse-Kuchen

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350 g Kartoffeln

150 g Mehl

1 TL Backpulver

1 Ei

2 TL Salz

200 g Rinderhack (aus magerem Rindfleisch)

2 Tomaten

1 kleine Zucchini

1 gelbe Paprika

250 g Champignon

1 kleine Stange Lauch

1 EL Petersilie

1 TL getrocknetes Oregano

150ml Finesse zum Kochen (von Du Darfst)

1  Ei

1 TL Salz

etw. Paprikapulver

Kartoffeln kochen, abgießen und abkühlen lassen.

Lauch putzen und in feine Ringe schneiden, Tomaten überbrühen, häuten und würfeln, Zucchini waschen und grob raspeln oder fein würfeln, Paprika waschen putzen und in Streifen schneiden, Champignon putzen und würfeln.

Hackfleisch in einer tiefen Pfanne anbraten, nacheinander erst Lauch und Zucchini, dann die Champignon und die Tomaten und zum Schluß den Paprika zugeben und alles so lange dünsten, bis sich keine Flüssigkeit mehr in der Pfanne befindet. Mit Salz, etwas Pfeffer, dem Oregano und der Petersilie würzen, gut durchrühren und abkühlen lassen.

Die Kartoffeln schälen, durch die Presse drücken und mit dem Mehl, Ei, Backpulver und Salz zu einem festen Teig verkneten. Sollte er zu klebrig sein, etwas mehr Mehl zugeben.

Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen und eine gefettete Springform (26 cm Durchmesser) damit auslegen. Die Gemüsemasse in die Form füllen.

„Finesse zum Kochen“ mit Ei, Salz und Paprikapulver verquirlen, über die Gemüsemischung geben und mit einer Gabel leicht unterheben. Vorsicht, dass der Teig dabei nicht beschädigt wird.

Bei 180 °C im vorgeheizten Backofen etwa 45 Minuten backen.

Das gesamte Rezept (für 4 bis 6 Personen) enthält bei ganz magerem Rindfleisch etwa 30 bis 35 g Fett.

Hähnchenbrust im Reis-Spinat-Bett

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250 g             Reis

300 g             Blattspinat (tiefgekühlt)

400 g             Hähnchenbrust

500ml             Wasser

4 TL                 Hühnerbrühe (Pulver)

150ml           „Finesse zum Kochen“

                           Paprikapulver edelsüß

                          Muskatnuss

Wasser zum Kochen bringen, Hühnerbrühe einrühren, vom Herd nehmen, etwas abkühlen lassen, „Finesse“ zugeben und mit Paprika und Muskatnuss würzen.

Den rohen Reis in eine große, tiefe Auflaufform geben. Den aufgetauten Spinat ausdrücken, etwas zerpflücken und zwischen dem Reis verteilen.

Die Hähnchenbrüste jeweils in 2 oder 3 Teile schneiden und auf den Reis legen. Mit der Brühe übergießen und bei 200 °C im vorgeheizten Backofen etwa 45 Minuten kochen (bis der Reis weich ist).

Das gesamte Gericht enthält etwa 20 g Fett.

Das Rezept läßt sich ganz leicht für zwei Personen halbieren.  

 

Kassler im Brötchen

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500 g         Brotbackmischung Bauernbrot

                      lauwarmes Wasser

                      etwas Mehl

1 Bund     Petersilie

4                    dicke Scheiben Kassler-Rücken

Brotbackmischung nach Packungsanweisung mit der entsprechenden Menge lauwarmem Wasser verkneten und einmal gehen lassen.

Kassler Scheiben in einer beschichteten Pfanne von beiden Seiten anbraten.

Den Teig noch einmal gut durchkneten (evt. noch etwas Mehl zugeben, damit er nicht klebt) in 4 Teile teilen und auf einer gut bemehlten Arbeitsfläche etwa 2 bis 3 mm dick ausrollen.

Die Petersilie fein hacken, die Kassler Scheiben von beiden Seiten in der Petersilie wenden und dann auf den Brotteig legen. Das Kassler in den Teig einwickeln und mit der Naht nach unten auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen.

Noch einmal etwa 30 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen.

Die Brötchen oben mit etwas Wasser bestreichen und im vorgeheizten Ofen bei 220 °C 30 bis 40 Minuten backen.

Der Fettgehalt dieses Rezeptes kommt sehr auf die Brotart und darauf an, wie mager das Kassler ist und variiert zwischen 25 und etwa 35 g Fett insgesamt.

Hackschnitten mit Lauch und Tomaten

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250 g              mageres Schweinehack (vom Rücken)

250 g             mageres Rinderhack

1                       kleine Stange Lauch

2 EL               Tomatenmark

2 EL               Semmelbrösel

2 EL               Frischkäse (4% Fett)

½ TL           getrockneter Majoran

2 TL             Salz

½ TL           Pfeffer

½ TL         Chayenne Pfeffer

2                   Tomaten

125 g       fettarmer Mozarella

Lauch putzen und in feine Ringe schneiden. Mit dem Hackfleisch, Tomatenmark, Semmelbröseln, Frischkäse und den Gewürzen gut vermischen und abschmecken.

Die Hackmasse in einer Grillpfanne aus Alu füllen (ersatzweise eine mit Alufolie ausgelegte Auflaufform benutzen)

Tomaten in Scheiben schneiden und auf dem Hack verteilen.

Im vorgeheizten Backofen bei 200 °C etwa 45 Minuten backen.

Mozarella in Scheiben schneiden. Die Hackschnitten aus dem Ofen nehmen, evt. Flüssigkeit abgießen, den Mozarella auf den Tomaten verteilen und noch einmal etwa 15 Minuten weiterbacken bis der Mozarella komplett verlaufen ist.

Vor dem Servieren evt. noch mit gehacktem Oregano bestreuen.

Das gesamte Rezept hat etwa 30 bis 35 g Fett, wenn ganz mageres Fleisch verwendet wird. Gekauftes Hack hat bis zu 30 % Fett, daher lieber mageres Fleisch kaufen und vom Metzer hacken lassen oder zuhause selbst durchdrehen.

Glühweingulasch

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Heute mal ein Tipp, wie man eine Flasche übrig gebliebenen Glühwein von der Weihnachtsfeier gut verwenden kann

400 g             mageres Schweinefleisch

400 g             mageres Rindfleisch

500 g             Zwiebeln

                          Salz, Pfeffer

2 EL                Mehl

2 EL               Tomatenmark

2 TL               Paprikamark (falls vorhanden)

1 l                   Glühwein

4                       Fleischtomaten

½ TL             Zimt

½ TL             Chilipulver

1 EL               Honig

Das Fleisch würfeln und in einem großen Topf mit einigen Tropfen Öl scharf anbraten. Zwiebeln in halbe Ringe schneiden, zugeben und kurz mit andünsten. Dabei aufpassen, dass sie nicht anbrennen, da das Gulasch sonst bitter wird.

Mit Salz und Pfeffer würzen. Das Mehl über Fleisch und Zwiebeln stäuben und kurz mit anbraten. Tomatenmark und Paprikamark zugeben und kurz braten lassen. Mit etwa der Hälfte des Glühweins ablöschen und gut durchrühren.

Die Tomaten heiß überbrühen, die Haut abziehen und das Fleisch würfeln. Zum Gulasch geben und das Ganze bei geschossenem Topf etwa 1,5 bis 2 Stunden köcheln lassen bis das Fleisch weich ist. Zwischendurch immer wieder umrühren und Wein nachgießen, damit es nicht anbrennt.

Mit Zimt, Chili, dem Honig und evt. etwas Pfeffer abschmecken.

Schmeckt superlecker zu Nudeln, Knödeln oder Kartoffeln.

Das gesamte Rezept enthält je nach Fleischsorte zwischen 25 und 35 g Fett.

Kartoffelplätzchen

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800 g         Kartoffeln (mehlig kochend)

1                     Ei

4 EL           Mehl

3 EL           Schnittlauch

100 g       gewürfelter Katenschinken (mager)

                    evt. getrocknete Kräuter nach Geschmack

                    etwas Öl

Kartoffeln schälen, würfeln und in Salzwasser weich kochen. Abgießen, Kartoffeln zerstampfen und abkühlen lassen.

Katenschinken in einer Pfanne anbraten und nach Wunsch die getrockneten Kräuter zugeben.

Kartoffeln, Ei, Mehl und Schnittlauch zu einem Teig verkneten, dann den etwas abgekühlten Schinken hinzugeben.

Sollte der Teig zu klebrig sein, etwas mehr Mehl zugeben.

Aus dem Teig kleine Plätzchen formen. Je nach Kartoffelsorte wird der Teig evt. nicht fest genug um ihn mit den Händen zu formen, dann einfach mit einem Esslöffel Häufchen in eine beschichtete  heiße Pfanne mit einigen Spritzern Öl geben und platt drücken.

Plätzchen auf einer Seite anbraten lassen, mit dem Pfannenwender umdrehen und auch die andere Seite anbraten.

Das gesamte Rezept enthält etwa 12 bis 15 g Fett  und schmeckt besonders gut zu einem bunten Salat oder mit einer Pilzsauce.

Fruchtiges Hühnerfrikassee

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500 g             Hähnchenbrustfilet

1,5 l                Hühnerbrühe

500 g           Champignon

1,5 EL         Mehl

1 EL             Currypulver

75 ml         „Finesse zum Kochen“ von Du Darfst

1 Dose     Mandarinen

Die Hähnchenbrust in der Brühe gar kochen (etwa 20 bis 30 Minuten). Hähnchen aus der Brühe nehmen und würfeln.

Champignons putzen, in Scheiben schneiden und in einem Topf kurz anbraten. Mit etwa der Hälfte der Brühe ablöschen, Hähnchenbrust zugeben und kurz aufkochen lassen.

Das Mehl mit einigen Esslöffeln Brühe verrühren und zum Frikassee geben. Mit dem Currypulver bestäuben, gut durchrühren und aufkochen lassen.

Finesse zum Kochen zugeben, ein paar Minuten köcheln lassen. Wenn nötig noch mit etwas Salz und Curry abschmecken.

Den Saft von den Mandarinen abgießen. Das Frikassee vom Herd nehmen und die Mandarinenschnitze vorsichtig unterheben (sie zerfallen sehr leicht).

Evt. vor dem Servieren mit etwas Schnittlauch bestreuen.

Das gesamte Rezept enthält etwa 15 g Fett und schmeckt am besten mit Reis.

Wurst mit unter 3 Prozent Fett

 viel-leicht-wurst.jpgJoseph Pointner, ein Metzger aus Bayern war jahrelang auf der Suche nach einer Möglichkeit, Wurst mit wenig Fett herzustellen. Immer wenn er eine neue Rezeptur hatte, war es entweder eine geschmackliche Enttäuschung oder die Konsistenz haute nicht hin. Dann bekam er Hilfe von wissenschaftlicher Seite. Zusammen mit dem Frauenhofer Institut konnte er eine neue Methode entwickeln, Wurst mit unter 3 Prozent Fett herzustellen, ohne dass der Geschmack darunter leidet.

Bis zum vergangenen Jahr gab es diese Wurst nur in seiner Metzgerei vor Ort in Mindelheim im Allgäu zu kaufen. Seit Kurzem gibt es sie auch abgepackt in einigen Edeka Supermärkten.

Unter dem Markennamen „Viel-leicht“ sind vier verschiedene Schnittwurstsorten, 3 Würstchensorten und Leberkäse in dicken Scheiben zum Anbraten erhältlich.

Der Edeka bei uns gehört zum Glück zu den ersten, die die neue Produktlinie im Angebot hatten. Der Preis ist zwar mit etwa 1,20 bis 1,50 € pro 100 g nicht gerade günstig, aber dafür schmeckt die Wurst wirklich lecker.

Wer wie ich seit Jahren wegen des Fettgehalts auf Bierschinken, Bratwürste und Co verzichten mußte, der kann sich hier zumindest ab und zu einen kleinen Genuß leisten. Für mich eine ganz tolle Entwicklung und von mir ein Dank an das Frauenhofer Institut und Joseph Pointner.

Mehr Informationen über die Produktpalette und die vertreibenden Märkte gibt es unter www.viel-leicht.com

Lauch-Brot-Auflauf

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800 g         Lauch (Porree)

500 ml      Wasser

250 ml     Milch (0,3 % Fett)

2 EL           Mehl

1 EL          Gemüsebrühe (Pulver)

150 g      Käse (5 – 10 % Fett)

1                 Baguette Brot

200 g     roher Schinken (ohne Fettrand)

Lauch putzen und in feine Ringe schneiden. In einer beschichteten Pfanne andünsten, 100 ml Wasser zugeben und so lange kacheln lassen, bis das Wasser vollständig verkocht ist.

Mehl über den Lauch stäuben und kurz andünsten lassen. Mit dem restlichen Wasser und der Milch ablöschen, gut durchrühren und aufkochen lassen. Die Gemüsebrühe zugeben und die Sauce etwa 5 Minuten kochen lassen.

Den Käse reiben oder fein würfeln. Die Hälfte des Käses in die Sauce rühren und schmelzen lassen.

Das Baguette schräg in 12 Scheiben schneiden, die Scheiben mit rohem Schinken umwickeln und in eine große Auflaufform schichten. Die Lauchsauce darüber verteilen und mit dem restlichen Käse bestreuen.

Im vorgeheizten Backofen bei 200 °C etwa 25 Minuten backen.

Das gesamte Rezept hat je nach Käsesorte etwa zwischen 15 und 20 g Fett.

Tipp:

Fettarmen Käse gibt es zumindest bei uns nur in Scheiben und abgepackt. Dieser Käse läßt sich schwer reiben, daher zerkleinere ich ihn normalerweise in einem Kräuterhäcksler. Das funktioniert sehr gut.